Evaluation

Die Mitarbeiter der imBlick Kinder- und Jugendhilfe gGmbH haben sich in der Vergangenheit an drei Studien beteiligt und eine eigene interne Evaluation veröffentlicht. Hierin sehen wir eine gute Möglichkeit, unsere Arbeit durch externe Betrachtung auf Qualität und Wirksamkeit hin zu überprüfen. Wir und unsere Klienten, Jugendämter, profitieren in hohem Maße davon.

Im Jahr 2007 wurde an einer quantitativen Studie „Jugendliche in Individualpädagogischen Maßnahmen"[1] und in 2009 an einer qualitativen Studie „Verläufe und Wirkfaktoren Individualpädagogischer Maßnahmen"[2] teilgenommen.
Beide wurden vom AIM Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik e.V. in Auftrag gegeben und vom Institut des Rauhen Hauses für soziale Arbeit (isp) durch Willy Klawe durchgeführt.

In den vergangenen Jahren führten zwei Mitarbeiter (Jens Riemann und Steffi Jöst) der imBlick Kinder- und Jugendhilfe gGmbH mit externer Unterstützung (Catrin Fischer und Nikola Berchtold) eine umfassende qualitative Evaluation der individualpädagogischen Hilfeformen und deren Wirksamkeit durch. Die Ergebnisse dieser Studie sind im Ziel Verlag in dem Buch „Beziehungsweise Bindung“ im Jahr 2014 veröffentlicht worden.
Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier.

Zentrale Ergebnisse dieser Studie finden ihren Niederschlag in der konzeptionellen Weiterentwicklung und der damit einhergehenden weiteren Qualifikation der Mitarbeiter sowohl in den individualpädagogischen Hilfen als auch in den gruppenpädagogischen Angeboten.

In Planung ist die Fortführung einer dauerhaften Evaluation unter Berücksichtigung der zentralen Ergebnisse der Studie, deren Fokus sich im wesentlichen auf die Punkte Bindung/Beziehung und Passgenauigkeit (Matching) zwischen Betreuung und Jugendlichem richten wird.


[1] Klawe, W. (2007): "Jugendliche in Individualpädagogischen Maßnahmen" (AIM Studie) Köln / Hamburg

[2] Klawe, W. (2009): "Verläufe und Wirkfaktoren Individualpädagogischer Maßnahme" (AIM Studie) Köln / Hamburg